Krankentransporte Schröder
   
 
Firmengeschichte

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Im Jahre 1991 wurden die Gründer erstmals mit dem
privaten Krankentransport konfrontiert, da sie bei ihrer
ehrenamtlichen Tätigkeit bei der Feuer- und Rettungs-
wache Unna erfuhren, daß ein langjähriger Patient nun
mit einem Privatunternehmer aus Dortmund fährt.

Die Idee wurde geboren, in Unna ebenfalls einen privaten
Krankentransport zu gründen, um den Unnaer Bürgern
die Möglichkeit zu geben, auch mit ortsansässigen
Unternehmen zu fahren.

Zunächst einmal wurde ein passender Betriebssitz ge-
sucht, der ausreichend Platz für die spätere Tätigkeit bot.
Es wurden Räumlichkeiten in Unna auf einem alten
Firmengelände an der Dortmunder Straße angemietet.

Nunmehr hieß es Kontakt mit den Behörden Kreisver-
waltung, Stadtverwaltung und Krankenkassen aufzu-
nehmen.
Bereits nach einigen Gesprächen mußte man feststellen,
daß dies eine Hürde war, die nicht so einfach zu über-
springen war. Denn es hieß immer wieder "Herr Schröder
wir brauchen Sie nicht".

Aber eine einmal geplante Sache gibt man
nicht so schnell wieder auf, krämpelte die
Ärmel hoch, biß sich durch und erhielt am
24.12.1991 vom Straßenverkehrsamt die
Genehmigung zur Durchführung von Kranken-
transporten - zunächst für ein Jahr.


Zum 1.1.1992 änderte sich die Gesetzeslage und die
Genehmigungen wurden nicht mehr vom Straßenverkehrs-
amt vergeben, sondern die Ordnungsämter der Kreise und
kreisfreien Städte in NRW waren mit der Vergabe der
Zulassungen für Privatunternehmer beauftragt.

In Unna wurde eine Verlängerung der Genehmigung nicht
erteilt. Die weitere Tätigkeit der damaligen KSB Kranken-
transporte wurde geduldet um Gerichte entscheiden zu
lassen, ob die Fortführung des Unternehmens per Gerichts-
beschluß bewirkt werden konnte. Leider schloß sich das
OVG Münster in letzter Instanz ebenfalls der Meinung an,
daß die KSB Krankentransporte die öffentliche Ordnung
insofern stören würden, daß der Bestand des öffentlichen
Rettungsdienstes nicht gewahrt werden könnte.

Der Betrieb mußte auf richterlichen Beschluß am 18.08.1994
geschlossen werden. 8 Mitarbeiter und die Geschäftsleitung
waren sehr betroffen und suchten nach Lösungen, wie es
weiter gehen kann. Schnell wurde das Problem bewältigt.
Die Fahrzeuge wurden abgerüstet, die Blaulichter und
Martinshörner demontiert und weiter ging es mit einer Miet-
wagengenehmigung.

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Schnell hatte der KSB wieder Fuß
gefaßt und ab jetzt ging es stetig
nach oben. Langsam wurde die Wache
für das wachsende Personal zu klein und
neue Räume mußten her.
Nach langer Suche wurde 1996 ein neues
Domizil auf dem ehemaligen Gelände der
Zeche "Alter Hellweg" an der Hansastraße
gefunden. Wieder war eine Sorge weniger.

Aber die Probleme nehmen nicht ab. Durch einen Rechts-
anwalt aus Rheinland-Pfalz erhielten wir die Nachricht,
daß ab sofort der Firmenname KSB geändert werden muß,
da es in Landau/Pfalz eine KSB AG gibt, die ein geschütztes
Namens- und Firmenrecht hat.

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Nach Umbauarbeiten zogen wir im
Februar 1997 in die neuen Räume
an der Hansastraße ein. Mit dem
Umzug änderte sich auch der Name
in Krankentransporte Schröder GmbH.

Von nun an ging es weiter bergauf. Von anfänglich 7 haupt-
amtlichen Mitarbeitern und 4 Fahrzeugen im Jahre 1997
verfügen wir derzeit über 10 Fahrzeuge und 20 hauptamtlichen
Mitarbeiter.

Unser Einsatzgebiet erstreckt sich mittlerweile auch über
Unnas Grenzen hinaus.

Wir danken allen, die unsere Dienste bisher in Anspruch
genommen haben und hoffen auch weiterhin, großes Ver-
trauen genießen zu dürfen.